Auf einen Blick

Aurora Negra (Schwarze Morgenröte)

Dass Portugal erst ein Kolonialreich, später ein Auswanderland war, wissen die Meisten. Dass heute viele immigrieren, und zwar oft aus den einstigen Kolonien, ist weniger bekannt. In "Aurora Negra" (Schwarze Morgenröte) erzählen die drei Frauen der gleichnamigen Gruppe davon, wie Schwarze Menschen in der Gesellschaft und auf der Bühne unsichtbar gemacht werden. Die Kurator*innen haben ihre Auswahl hier begründet, auch die Presse hat sich zur Produktion geäußert. Unseren Bericht von der Festivaleröffnung finden Sie hier.

Mehr über Portugal lesen Sie in unserem Länderporträt. Ihr Wissen über Land und Kultur können Sie in einem Quiz testen.

Biografie

Aurora Negra

Das Kollektiv Aurora Negra wurde 2020 von Cleo Diára, Isabél Zuaa und Nádia Yracema gegrün­det, um einen Raum für ihre Geschichten mit ihren eige­nen Fiktionen, Stimmen und Körpern zu schaffen. Derzeit arbeiten sie an ihrem dritten Bühnenwerk "A Missão da Missão" (Die Mission der Mission).

Cleo Diára wurde am 2. September 1987 in Praia, Kap Verde, geboren. Seit 2015 wirkte sie als Darstellerin in verschiedenen Theaterprojekten in Portugal mit, u.a. der Regisseur*innen Rogério Carvalho, Mónica Calle, Sónia Baptista und Mário Coelho. Diára spielte in mehreren nationalen und internationalen Filmproduktionen wie "Diamantino" von Gabriel Abrantes und Daniel Schmidt, "Verão Danado" von Pedro Cabeleira und "Terra Amarela" vonDinis Costa.

Über Portugal

Liberales Land mit kolonialer Vergangenheit

Portugal ist ein kleines Land an der Westküste der iberoamerikanischen Halbinsel – mit großer Wirkung. Im 12. Jahrhundert gegründet, stieg es im 15. Jahrhundert dank seiner Seefahrer zur ersten Weltmacht auf. Von seinen Kolonien in Afrika, Asien und Südamerika kündet bis heute die portugiesische Sprache.