Überlebensstrategien

Wie lässt sich künstlerisch von indigenen Völkern erzählen, die selbstbestimmt isoliert leben? Und kann unser Blick auf diese autarken Völker mehr sein als reine Projektion? Die legendäre kolumbianische Compagnie Mapa Teatro, die bereits bei der ersten ¡Adelante!-Ausgabe mit ihrem Gastspiel „Los incontados“ für Furore sorgten, wagt den Versuch, sich dem radikalen Phänomen der selbstbestimmten Isolation zu nähern. Gewohnt interdisziplinär, selbstreflektiert und überaus poetisch finden sie Bilder von Widerstand, Rassifizierung und Gesellschaft – und richten ihren Blick dabei bewusst auf die Umgebung, um dem Zentrum möglichst nahe zu kommen.  

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