9. Februar 2020. Bemerkenswert, dass Intendant Holger Schultze nach der letzten Vorstellung des Festivals nicht nur den Mitarbeitenden und Künstler*innen dankte, sondern auch dem Heidelberger Publikum. Völlig zu recht: Es strömte in Scharen (die Auslastung liegt bei 95 Prozent), ließ sich auch durch hängende Übertitel nicht aus der Ruhe bringen und applaudierte auch den nicht ganz so überzeugenden Gastspielen mit herzlicher Ausdauer, das ist man der Gastfreundschaft schuldig. Aber es weiß auch zu differenzieren: So frenetisch wie bei "Paisajes para no colorear" wurde nirgends sonst gejubelt. Am Schönsten der Gästebuch-Eintrag einer Schülerin: "Beste 6,50 Euro, die ich je investiert hab." (gk)